Die Kapelle von Zillis – 12 von 12 im Sep. 25

Die Kapelle von Zillis – 12 von 12 im Sep. 25

Diesmal kommen meine 12 von 12 mit etwas Verspätung. Am 12. September lag ich krank im Bett, am 13.9. bin ich in dann doch in meinen Urlaub aufgebrochen und am 14.9. habe ich mir die Kapelle St. Martin in Zillis angeschaut. Diese kleine Kirche liegt in der Schweiz in Graubünden zwischen Chur und dem Passo San Bernadino.

Warum ich mir dieses Kirchlein unbedingt anschauen wollte? Meine Tochter Anna hat hierüber gerade ihre Masterarbeit geschrieben, da muss ich dann da auch mal hin.

Ihre Besonderheit ist die aus dem 12. Jahrhundert bemalte Decke. Dies besteht aus 153 bemalten Holztafeln mit den Maßen 90×90 cm. Und diese Holzdecke ist in vollem Umfang durch die gesamten Jahrhunderte fast unbeschädigt erhalten geblieben. So etwas ist und bleibt einzigartig.

Ein Abstecher hierhin lohnt sich wirklich. Der Eintritt in die Kirche beträgt 10 Franken und der Besuch eines kleinen Museums im Ort ist auch im Preis enthalten.

So sieht die gesamte Holzdecke aus. Die Äußeren umlaufenden Tafeln bilden Fabelwesen ab. Im Inneren wird die Jesusgeschichte von der Empfängnis, der Geburt, Jesu Wirken bis zu seiner Dornenkrönung hin erzählt. Danach folgt die Geschichte des heiligen Sankt. Martin, der ja Namensgeber der Kirche ist.

Genau in der Mitte ist ein Kreuz zu erkennen, da sind die Holztafeln mit einem wellenförmigen Rand miteinander verbunden.

Maria mit ihrer Mutter Anna

Der Teufel führt Jesus in Versuchung.

Teufelsaustreibung

Dornenkrönung

St. Martin mit seinem roten Mantel

Fabelhafte Wesen

Ein Seeelefant der Fabelwelt

Dieser Psalm wurde hier regelmäßig von den Mönchen rezitiert.

St. Martin im Abendlicht.

Der Tag endet mit einer Kuhherde auf der Straße. Die Kühe wussten genau wo sie hinwollten und gingen schnurstracks auf den Brunnen zu, um zu trinken.

Wenn ihr mal hier in der Nähe seid, dann macht einen kurzen Abstecher nach Zillis. Dort ist ein Parklatz mit ausreichend Platz und die Kirche nur wenige Schritte entfernt.

Lieben Dank an Carolin von Draußen nur Kännchen, die weiterhin alle 12 von 12 Artikel sammelt.

Herzliche Grüße, BIrgit

3 Kommentare
  • Gabi Kremeskötter
    Posted at 18:41h, 01 Oktober Antworten

    Liebe Birgit,
    wow, eine Masterarbeit über eine Kapelle? Beeindruckend – auch deine Fotos, die eine ganz besondere Kirchenkunst zeigen (auch wenn ich als Atheistin es nicht wirklich mit Kirchen habe, schmunzel).

    Meine Favoriten? Eindeutig der Seeelefant und die Kühe am Brunnen, danke für deine Impressionen!
    Viele Grüße
    Gabi

    • Birgit Buchmayer
      Posted at 21:05h, 01 Oktober Antworten

      Vielen Dank,
      Das sehe ich genauso. Wir, also alle in der Familie, sind zumindest keine gläubigen Christen, dennoch ist diese Kunst beeindruckend. Der Seeelefant hat auch mich zum schmunzeln gebracht. Fantasie hatte die Menschheit wohl schon immer.
      Lieben Gruß, Birgit

  • Pingback:KW38/2025: Alle TCS-Blogartikel - The Content Society
    Posted at 05:35h, 22 September Antworten

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